Energie aus Biomasse

Wir alle benötigen Energie! Um zu heizen, uns fortzubewegen, für Beleuchtung, für den Haushalt, in der Industrie, usw. Ein großer Teil dieser Energie, nämlich 87,6% des Bruttoenergieverbrauchs in Deutschland und 86,6% in Frankreich, stammt aus nicht-erneuerbaren Energien (Eurostat, 2012).

Die für das Jahr 2020 auf europäischer Ebene angestrebten Anteile Erneuerbarer Energien belaufen sich  auf 18 % für Deutschland und 23 % für Frankreich - diese Anteile sind bei Weitem noch nicht erreicht (Eurostat, 2012.).

Biomasse, d.h. organisches Material pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, ist eine erneuerbare Energiequelle, die zur Erreichung dieser Ziele eingesetzt werden kann.  Sie kann zur Produktion von Wärme, von Gas oder von Strom in Blockheizkraftwerken eingesetzt werden.

Aber Achtung, es muss ein Kompromiss gefunden werden, da die Ressource Biomasse für unterschiedliche Zwecke eingesetzt wird: für die Nahrungsmittelproduktion, als Bauholz, als Rohstoff in der chemischen Industrie oder zur Energieproduktion in Form von Wärme oder Biokraftstoffen.

Verwertung von Holz
Prof. Dr. Becker vom Institut für Forstbenutzung und Forstliche Arbeitswissenschaft der Universität Freiburg erläutert Bereiche der Holzverwertung und die sogenannte Kaskadennutzung.
Holzproduktion
Sasha Jung vom Dachverband Wald-Holz Elsass erklärt, wie die unterschiedlichen Teile eines Baumes bei der Holzproduktion verwertet werden und welche Ressourcen für die energetische Nutzung von Holz im Elsass bestehen.
Vor- und Nachteile
Dr. Martin Knapp vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse in Karlsruhe diskutiert Vor- und Nachteile energetischer Biomassenutzung.
Effiziente Nutzung von Biomasse
Dr. Martin Knapp vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse in Karlsruhe über Unterschiede in der Erhebung von Biomassepotentialen in der Region Oberrhein und Auflagen zu Ihrer Nutzung.